Emilie Jaulmes

Emilie Jaulmes

Die deutsch-französische Harfenistin Emilie Jaulmes wurde in Grenoble in den französischen Alpen geboren. Ihren ersten Harfenunterricht erhielt sie mit fünf Jahren am Conservatoire Grenoble. Ihr Harfen-Studium nahm sie 1996 bei Prof. Marielle Nordmann am Konservatorium in Paris auf und führte dies anschließend von 2000 bis 2002 am Konservatorium Rotterdam bei Prof. Godelieve Schrama und Prof. Sarah O‘Brien fort. Zusätzlich studierte sie Musikwissenschaft an der Universität Paris-Sorbonne und Kammermusik in Essen bei Prof. Vladimir Mendelssohn.

Erste Orchestererfahrung sammelte sie als Akademistin bei den Münchner Philharmonikern und beim Sinfonieorchester Münster. Seit 2006 ist sie Soloharfenistin der Stuttgarter Philharmoniker, mit denen sie auch mehrfach solistisch auftrat. Emilie Jaulmes spielte beim Mahler Chamber Orchestra, dem Radiosymphonieorchester Stuttgart, dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks unter der Leitung von Dirigenten wie Pierre Boulez, Kurt Mazur, Kent Nagano, Valery Gergiev u.a. Sie spielte auf zahlreichen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Gergiev Festival, dem World Harp Congress in Amsterdam oder dem Holland Festival.

2011 unterrichtete Emilie Jaulmes an der Musikhochschule in Genf als Vertretung für Prof. Florence Sitruk.

Emilie Jaulmes ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie beispielsweise dem Deutschen Wirtschaftswettbewerb (2005), dem DAAD-Wettbewerb (2005) und der Indianapolis Matinee (2008). In Ihrer Studienzeit war sie Stipendiatin des DAAD (2004-2006) und der Fulbright Kommission (2008-2009).
Solo- und Kammermusikkonzerte gab sie in Deutschland, Frankreich, Polen, Holland, Italien, der Schweiz und in den USA. In den vergangenen Jahren bildete die Zusammenarbeit mit Flöte, Geige, Gesang und der Triobesetzung Flöte, Bratsche und Harfe einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Ebenso konzertiert sie mit dem Trio Glissando Stuttgart in der Besetzung Harfe, Posaune, Horn.

2010 erschien die von ihr mit Solowerken für Harfe eingespielte CD „Moments de Harpe“, 2013 folgte die CD „Claire de Lune“.

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